Neue Studien zu Arbeit und zu Digitalisierung

Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen im digitalen Zeitalter Frank Bauer, Duncan Roth, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Stellungnahme 13/2019) (09/2019) Stellungnahme des IAB zur Anhörung in der Enquete-Kommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen“ des nordrhein-westfälischen Landtags am 3. Mai 2019

http://doku.iab.de/stellungnahme/2019/sn1319.pdf

 

Arbeiten in der digitalen Transformation - Chancen und Risiken für die menschengerechte Arbeitsgestaltung Isabel Rothe, Sascha Wischniewski, Patricia Tegtmeier, Anita Tisch, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 09/2019)

https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Aufsaetze/artikel2590.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 

Strukturwandel am Arbeitsmarkt seit den 70er Jahren. Arbeitsplatzverluste werden durch neue Arbeitsplätze immer wieder ausgeglichen Hermann Gartner, Heiko Stüber, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Kurzbericht 13/2019) (07/2019)

http://doku.iab.de/kurzber/2019/kb1319.pdf

 

Mobile Arbeitsformen aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten. Homeoffice bietet Vorteile, hat aber auch Tücken Philipp Grunau, Kevin Ruf, Susanne Steffens, Stefanie Wolter, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Kurzbericht 11/2019) (06/2019)

http://doku.iab.de/kurzber/2019/kb1119.pdf

 

BMAS-Prognose „Digitalisierte Arbeitswelt“ Gerd Zika, Christian Schneemann, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Stefan Winnige, Anett Grossman, Anke Mönnig, Frederik Parton, Marc Ingo Wolter, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.) (Forschungsbericht 526/1K) (02/2019)

https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/Forschungsberichte/fb526-1k-bmas-prognose-digitalisierte-arbeitswelt.pdf?__blob=publicationFile&v=1

 

Methodische Erläuterungen zur BMAS-Prognose„Digitalisierte Arbeitswelt“ Gerd Zika, Christian Schneemann, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Stefan Winnige, Anett Grossman, Anke Mönnig, Frederik Parton, Marc Ingo Wolter, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Forschungbericht 526/1M) (02/2019)

https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/Forschungsberichte/fb526-1m-methodische-erlaeuterungen-zur-bmas-prognose-digitalisierte-arbeitswelt.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Quellen:

Sozialpolitik-aktuell.de Newsletter Nr. 10/2019 vom 01.10.2019

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/kontrovers-Arbeit-4.0.html#Handlungsfelder_AP

Zum Workshop "Ökologie und Arbeit - Ökologie der Arbeit" - Ein nie gehaltener Vortrag

Der beigefügte Anhang gibt einige wenige Informationen zur Behandlung des Themas in Programmen, Projekten, Wissenschaft und Politik.

G. Ernst

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Anhänge:
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Workshop „Ökologie und Arbeit - Ökologie der Arbeit“

Vereinbarungen zum Schutz von Klima und Biosphäre erfordern fundamentale und über mehrere Jahrzehnte fortgesetzte Veränderungen von Wirtschaft und Gesellschaft und damit der Arbeitswelt. Die Rolle des arbeitenden Menschen für die Bewältigung und Gestaltung der erforderlichen Transformationsprozesse ist bisher zu wenig beachtet worden. Der arbeitende Mensch wurde überwiegend als passiv und sich anpassend gesehen, nicht als aktiver Gestalter komplexer Transformationsprozesse.

In dem Workshop „Ökologie und Arbeit - Ökologie der Arbeit“ wird diese aktive Rolle der „Arbeit“ zur Bewältigung der ökologischen Transformation dargestellt und diskutiert. Dies betrifft den Umgang mit Risiken und Chancen, die Entwicklung von Handlungsalternativen und die Notwendigkeit partizipativer Gestaltung von Transformationsprozessen.

Referenten sind:

  • Dr. Jürgen Klippert, IG Metall Vorstand: Beteiligungsorientierte Arbeitsgestaltung als Schlüssel zur sozialökologischen Transformation
  • PD Dr. Guido Becke, Institut Arbeit und Wirtschaft, Universität Bremen: Gute Arbeit und ökologische Innovationen verbinden: Kernergebnisse aus dem NaGut- Pilotprojekt
  • Dr. Rolf von Kuhlmann,  DLR Projektträger, Abt. Klima und Naturschutz, internationale Zusammenarbeit:Ergebnisse der IPCC-Studien: Wieviel Zeit bleibt für die Transformation?

Die Veranstaltung findet

am 25.9.2019 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr im

Bürgerverein Dottendorf-Gronau Dottendorfer Str. 141 53129 Dottendorf statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Ergebnisse Workshop "Ökologie und Arbeit - Ökologie der Arbeit"

Am 25.9. fand im Dottendorfer Bürgerhaus der dritte HGAL-Workshop im Jahr 2019 statt. Nach den Themen "Dienstleistungen-Wissenschaft und Forschung, Arbeit und Innovation", und "Virtuelle Realität in der Dienstleistungswirtschaft" stand diesmal die Verbindung von Arbeit und Ökologie im Vordergrund. Dr. Jürgen Klippert vom IG Metallt Vorstand berichtet über die Ansätze der IGM, Dr. Guido Becke von der Universität Bremen berichtete über Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt NAGUT und Dr. Rolf von Kuhlmann vom DLR-Projektträger berichtete über Schlüsse aus den IPCC-Studien.

HGAL wird das Thema auch im Jahr 2020 weiterverfolgen. Daneben wird es 2020 um das Thema "Digitale Transformation und Arbeit in Dienstleistungssystemen" und um "Arbeit und Leben" gehen.

Dir Folien der drei Vorträge sind als Anlage beigefügt.

100 Jahre International Labour Organization – 100 Jahre Arbeitsschutz

Zu ihrem 100jährigen Jubiläum hat die Internationale Arbeitsorganisation einen Bericht zum Thema SAFETY AND HEALTH  AT THE HEART OF THE FUTURE OF WORK - Building on 100 years of experience veröffentlicht. Der Bericht wird zur Zeit unter den Stichworten „Home-Office“ und „flexible working time“ in der deutschen Presse behandelt – und alle sind überrascht, dass diese Arbeits(zeit)formen mit massiven Gesundheitsrisiken verbunden sind. Seit meiner Kolumne „Wo ist Absurdistan?“ kann mich die deutsche Presse bei der Behandlung des Arbeitsschutzes ja nicht mehr überraschen. Wenn sie schon nicht die deutschen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse wahrnehmen will, so muss das nun ein Bericht der ILO tun.

Der ILO-Bericht ist natürlich ein internationaler Bericht. Deshalb sollte neben der sehr emotional geführten Debatte um die Klimaschutz auch einmal eine vergleichbare Debatte um den Arbeitsschutz geführt werden. Denn 1000 Menschen sterben weltweit jeden Tag an einem Arbeitsunfall und weitere 6500 jeden Tag an arbeitsbedingten Erkrankungen. Das sind 2,78 Millionen Menschen, und zwar nicht errechnet, sondern ganz real. Und diese Zahlen steigen von Jahr zu Jahr: von 2,33 Millionen in 2014 auf 2,78 Millionen in 2017. Und wie gesagt, das sind keine errechneten Zahlen, sondern reale Zahlen. Der Bericht integriert Arbeitsschutz und nachhaltige Entwicklung. Klimawandel, Luftverschmutzung und Umweltzerstörung stehen in unmittelbarer Beziehung zum Arbeitsschutz. Aber auch „Grüne Technologien“ sind nicht ohne Probleme für den Arbeitsschutz.

Natürlich umfasst der Bericht auch demografische Veränderungen und Arbeits- und Gesundheitsschutz. Interessant ist, dass in Europa das Vorkommen von nicht tödlichen Arbeitsunfällen bei jungen Arbeitnehmern mehr als 40% höher ist als bei älteren. Neben den Gründen wie weniger Erfahrung etc. sieht die ILO auch, dass es den jüngeren Arbeitnehmer an Verhandlungsmacht fehlt, gefährliche Aufgaben abzulehnen; denn sie sind meist atypisch beschäftigt und sich ihrer Rechte im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht bewusst. Auch wenn natürlich die Altersentwicklung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz eine wesentliche Rolle spielt, behandelt der Bericht auch die Situation der Frauen – insbesondere in der Situation der Arbeit zu Hause und der Plattformökonomie – und der Migranten.

Auch wenn er auf Englisch erschienen ist, ist der Bericht des Lesens der Mühe wert: https://www.ilo.org/wcmsp5/groups/public/---dgreports/---dcomm/documents/publication/wcms_686645.pdf

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