Dienstleistung eine Daueraufgabe - Klaus Zühlke zum Abschied

Seit über einem Jahrzehnt hat Klaus Zühlke die Programme zur Dienstleistungsforschung beim DLR-Projektträger koordiniert und betreut. Seine Gedanken zum Produzentenstolz - aus der eigenen Erfahrung als Mechaniker entstanden - waren die Grundlage für die Bekanntmachung "Professionalisierung der Dienstleistungsarbeit". Auf dieser Basis entwickelte er die Bekanntmachung zur Dienstleistungsproduktivität. Beides Ansätze, die heute noch bedeutsam sind, wie sich z.B. im Expertengespräch des Ver.di/FES Arbeitskreises zum Thema "Dienstleistungsproduktivität" Anfang 2017 gezeigt hat. Weitere Bekanntmachungen erfolgten in Kooperation mit anderen Programmen. Dabei war das Zusammenwirken in Netzen und Clustern im Rahmen der "Gesundheitsregionen" von besonderem Interesse. Doch Klaus Zühlke hat nicht nur die BMBF-Dienstleistungsförderung vorangebracht, sondern auch zusammen mit dem Landeswirtschaftsministerium Baden-Württmberg den Transfer  für kleine und mittlere Unternehmen vorangebracht. Am 26. Juni wird Klaus "offiziell" verabschiedet.

Fast zeitgleich zu diesem Ereignis hat der Ver.di/ FES Arbeitskreis "Dienstleistungen" seine Veranstaltung "Dienstleistungsforschung - eine Daueraufgabe" veranstaltet. Die beigefügte Datei beinhaltet einige Gedankensplitter aus dieser Veranstaltung. Eine kleine Verneigung vor der Arbeit von Klaus Zühlke.

 

Viel Glück und auf gute Zusammenarbeit

Gerd Ernst

Neuer Ansatz zur Arbeitsberichterstattung

Im Rahmen der Werkstattgespräche Arbeiten 4.0 veranstaltet des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am

  1. Juli 2017
    in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
    in Berlin-Mitte

ein wissenschaftliches Symposium zur Berichterstattung über den strukturellen Wandel in der Arbeitswelt, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen.

Alle Einzelheiten zur Veranstaltung und zum Programmablauf befindet sich in der Anlage. Die Anmeldung ist ab sofort möglich unter www.anmeldung.bmas.de, Ihr Kennwort lautet: werkstatt2017

Bei Fragen zu Anmeldung und Organisation wenden Sie sich bitte an:
meder. agentur für veranstaltungen
und kommunikation gmbh
Ina Kirchenwitz · Tel.: 030 / 2888451 - 11
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

"Reflexionspapier" der EU-Kommission

Im Vorwort des neulich veröffentlichten "Reflexionsppaier Globalisierung meistern" heißt es:

"Am 1. März 2017 hat die Europäische Kommission ein Weißbuch über die Zukunft Europas vorgelegt. Damit wurde eine ehrliche und breit angelegte Debatte angestoßen, wie die Zukunft der Union mit 27 Mitgliedstaaten aussehen könnte. Als weiteren Diskussionsbeitrag legt die Europäische Kommission nun eine Reihe von Reflexionspapieren zu zentralen Themen von maßgeblicher Bedeutung für die kommenden Jahre vor.

Das vorliegende Papier zur Frage, wie die Globalisierung gemeistert werden kann, ist das zweite in dieser Reihe. Es zielt darauf ab, fair und auf der Grundlage von Fakten zu bewerten, was die Globalisierung für Europa und die Europäer bedeutet."

Silicon Valley – „digit-dl“ und FAZ.net

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BMBF-Verbundvorhabens „digit-dl“ gehen nun zum zweiten Mal auf Spurensuche ins Tal der sozial-technologischen Revolution. Unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Boes wird dabei die Vermittlung der Ergebnisse und Eindrücke - wie geohnt - nicht zu kurz kommen. Berichteten sie damals in ihrem Blog „live“, so werden sie jetzt ab dem 24. Mai 2017 ihr Tagebuch täglich auf FAZ.net veröffentlichen.

Link zum Vorhaben:

http://digit-dl-projekt.de/

http://digit-dl-projekt.de/silicon-valley-special-die-digitale-oekonomie-in-den-blick-genommen-broschuere-erschienen/

Sorge-Kämpfe

Ingrid Artus / Peter Birke / Stefan Kerber-Clasen / Wolfgang Menz (Hrsg.):

Sorge-Kämpfe. Auseinandersetzungen um Arbeit in sozialen Dienstleistungen.

256 Seiten | Mai 2017 | EUR 22.80 | ISBN 978-3-89965-766-1 | VSA-Verlag Hamburg 

Aus der Verlagsankündigung:

„Arbeitskonflikte in sozialen Dienstleistungen: Sozialwissenschaftliche Forschung zu Arbeit und Organisierung verbunden mit Erfahrungen von gewerkschaftlich Aktiven.

Soziale Dienstleistungen galten lange Zeit als wenig konfliktgeprägt. Dies hat sich nachhaltig geändert – in der Pflege, im Gesundheitswesen, in der frühkindlichen Erziehung und Bildung, in der Sozialen Arbeit. Zwei Prozesse stoßen aufeinander: Auf der einen Seite blockieren Austeritätspolitik und »Schuldenbremse« eine bedarfsgerechte Ausstattung der Einrichtungen, sind verantwortlich für unzureichende Arbeitsbedingungen und Unterbezahlung.

Auf der anderen Seite geht es um Fragen der Anerkennung hochwertiger und verantwortungsbewusster Arbeit. Der Band beleuchtet die Konflikte aus der Perspektive betrieblicher und gewerkschaftlicher Aktivist_innen sowie aus der Sicht kritischer Sozialwissenschaft.“

Die HerausgeberInnen:
Ingrid Artus ist Professorin für Sozialwissenschaften/Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Peter Birke ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität.
Stefan Kerber-Clasen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Reorganisation und Mitbestimmung von Care-Arbeit. Interessen und Anerkennungsansprüche der Beschäftigten« am Arbeitsbereich Arbeit und Organisation des Instituts für Soziologie der Leibniz Universität Hannover.
Wolfgang Menz ist Sozialforscher am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) in München.

Link zum Buch:

http://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/sorge-kaempfe/

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